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Transit-Kunst AG’s an Grundschulen im Ganztag

Projektbericht Transit 201626

Von Dezember 2015 bis zu den Sommerferien 2016 Ende Juni haben an vier Grundschulen in Hannover Transit-Kunst AGs im Rahmen des Ganztagsangebots stattgefunden: der Grundschule Fuhsestraße (Leinhausen/Stöcken), der Egestorff-Schule (Linden-Süd), der Wilhelm-Busch-Schule (Ricklingen) und der Grundschule am Lüneburger Damm (Heideviertel/Roderbruch). Dozentinnen und Dozenten waren: Kerstin Vorwerk, Dagmar Helmbold, Melanie Rochow und 1Andreas Palm. Die Vertretung im Verhinderungsfall übernahm Florian P. Fischer. Die AGs umfassten jeweils etwa 12 Kinder aus verschiedenen Herkunftsländern, welche teilweise erst kurz in Deutschland waren. Sie trafen sich einmal wöchentlich von 14:30 bis 16:00 Uhr. Die Dozentinnen bestimmten Methode und Vorgehensweise selbständig, erhielten jedoch für jede Gruppe eine umfangreiche Erstausstattung an Materialien für das künstlerische Arbeiten. Hierzu zählten 15verschiedene Stifte, Pinsel und Farben, Papiere, Pappen, Kleber, Scheren, IMG_0647Modelliermasse, Knete usw. Auch ohne deutsche Sprachkenntnisse arbeiteten die Kinder in den vier Gruppen sehr kreativ und auch konzentriert. Einige Ergebnisse zeigen wir hier im Foto.  Mitte Juni wurden die Arbeiten in einer schulischen Ausstellung Eltern, Lehrern und Kindern vorgestellt. Die konzeptionellen Vorüberlegungen haben sich eindrucksvoll bestätigt.10

Der Einsatz professioneller Künstler weckt die elementare kreative Energie der Kinder zur freien künstlerischen Arbeit. Ohne Leistungsdruck, Lernziele und Bewertungen der Leistungen zeigten die Kinder, dass ihre schöpferische Energie im kreativen Tun unter diesem – eigentlich dem System Schule fremden – Ansatz aufblüht.

Die Mischung der Gruppen (Kinder aus Flüchtlingsfamilien, Migranten und 21deutsche Kinder) trug zur Atmosphäre des freundlichen Miteinanders bei. Kinder, die es schwer hatten (Unruhe, Agressivität, Unkonzentriertheit, mangelndes Selbstvertrauen) wurden von den Dozenten individuell gefördert, zum Beispiel durch spezielle Aufgaben. Es wurden aber auch Bewegungspausen ermöglicht, zum Beispiel im Fall von einzelnen Kindern, die es nicht länger im geschlossenen Raum aushielten.IMG_0840

Die regelmäßigen Supervisionstermine beim Winnicott-Institut haben den Dozenten sehr geholfen, schwierige Situationen zu verstehen und damit umzugehen.IMG_2522IMG_2628IMG_2588IMG_2627IMG_1372

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